Patienteninformationen

Verhaltensempfehlungen rund um unsere Eingriffe

Verhaltensempfehlung vor der Implantation

Demnächst werden bei Ihnen Implantate eingesetzt. Dieser Eingriff ist schmerzfrei und erfahrungsgemäß komplikationslos.

Ihre Vorbereitung ist wichtig für einen guten Heilungsverlauf!

  • – Lassen Sie einige Tage vor dem Eingriff unbedingt eine professionelle Zahnreinigung in Ihrer Zahnarztpraxis durchführen.
  • – Ruhe einplanen
  • – Ggf. eine Begleitperson für den Heimweg organisieren
  • – Falls ein Rezept ausgestellt wurde, dieses bitte innerhalb von 14 Tagen einlösen
  • – Besorgen Sie sich bitte rezeptfrei aus der Apotheke: CHLORHEXAMED DIREKT GEL (Dauer und Einnahme des Antibiotikums wie verordnet; Schmerzmittel nach Bedarf und Packungsbeilage einnehmen)
  • – Zwei Tage vor dem Eingriff das Rauchen einstellen
  • – In der Woche vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Schmerztabletten einnehmen, die ASS (z. B. Aspirin) enthalten

Wenn Sie noch Fragen zum Eingriff oder zum Ablauf der Behandlung haben, rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Sollten Sie den Termin nicht einhalten können, informieren Sie uns bitte frühzeitig.

Verhaltensempfehlung nach Implantationen

Um den Heilungsverlauf zu erleichtern, möchten wir Ihnen folgende Empfehlungen geben:

  • – Herausnehmbarer Zahnersatz sollte für eine Woche nicht getragen werden, da das Zahnfleisch nach dem Eingriff anschwellen kann und dieses zu Druckstellen und damit auch zu Infektionen im Wundbereich führen kann.
  • – Körperliche Ruhe, keine Überanstrengung
  • – Drei Tage den Wundbereich nicht extra spülen
  • – Zähne putzen unter Schonung des Wundbereiches
  • – Putzen Sie bitte die Zähne für sieben Tage mit dem Chlorhexamed Direkt Gel und betupfen Sie die Fäden damit
  • – Sie sollten eine Woche keinen Sport treiben und nicht in die Sauna gehen
  • – Die ersten Tage flüssige oder weiche Kost
  • – Dauer und Einnahme des Antibiotikums erfolgt wie verordnet
  • – Schmerzmittel nehmen Sie bitte nach Bedarf und Packungsbeilage ein
  • – Eine Schwellung und eingeschränkte Mundöffnung sind normal
  • – Die Schwellung kann bis zum dritten Tag zunehmen
  • – bei Nachblutungen einen Tupfer oder ein sauberes, frisch gebügeltes Stofftaschentuch auflegen und zubeißen
  • Rauchen stört die Wundheilung!

Nach 7 – 10 Tagen sollten Sie zur Wundkontrolle in unsere Praxis kommen,
vereinbaren Sie hierfür bitte einen Termin.

Empfehlung vor chirurgischen Eingriffen

Ihre Vorbereitung ist wichtig für einen guten Heilungsverlauf!

  • – Ruhe einplanen
  • – ggf. eine Begleitperson für den Heimweg organisieren
  • – falls ein Rezept ausgestellt wurde, dieses bitte innerhalb von 14 Tagen einlösen
  • – Dauer und Einnahme des Antibiotikums wie verordnet
  • – Schmerzmittel nach Bedarf und Packungsbeilage einnehmen
  • – zwei Tage vor dem Eingriff das Rauchen einstellen
  • – in der Woche vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Schmerztabletten einnehmen, die ASS enthalten (z.B. Aspirin)

Wenn Sie noch Fragen zu Ihrem Eingriff oder zum Ablauf der Behandlung haben, rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Sollten Sie den Termin nicht einhalten können, informieren Sie uns bitte frühzeitig!

Verhalten nach chirurgischen Eingriffen

  • – Tupfer nach ca. einer Stunde entfernen
  • – nach einer örtlichen Betäubung dürfen Sie aus rechtlichen Gründen nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen
  • – körperliche Ruhe, keine Überanstrengung, Kopf hoch lagern
  • – von außen mit einem feuchten, kalten Waschlappen kühlen, auf keinen Fall mit Eis
  • – drei Tage den Wundbereich nicht extra spülen
  • – normal Zähneputzen, jedoch unter Schonung des Wundbereiches
  • – flüssige oder weiche Kost
  • – Dauer und Einnahme des Antibiotikums erfolgt wie verordnet, Schmerzmittel nehmen Sie nach Bedarf und Packungsbeilage ein
  • – eine Schwellung und eingeschränkte Mundöffnung sind normal, die Schwellung kann bis zum dritten Tag zunehmen
  • – bei Nachblutungen im Mund einen Tupfer oder ein sauberes, frisch gebügeltes Stofftaschentuch auflegen und zubeißen, bei uns anrufen oder die Praxis aufsuchen
  • – Rauchen stört die Wundheilung!

Nach 7 – 10 Tagen sollten Sie zur bitte zur Wundkontrolle in die Praxis kommen, vereinbaren Sie hierfür bitte einen Termin!

Photodynamische Therapie als Antibiotika-Ersatz

Die antimikrobielle photodynamische Therapie ist ein Verfahren zur Desinfektion. Somit kommt die aPDT in den Bereichen der Zahnmedizin zur Anwendung, in denen die Verringerung von Bakterien eine Rolle spielt, beispielsweise bei der Wurzelbehandlung (Endodontie), der Kariestherapie oder auch bei der Behandlung viraler Infektionen, z. B. des labialen Herpes simplex.

Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die photodynamische Therapie im Rahmen der Parodontalbehandlung, da hier die Verringerung der Bakterien in den Zahnfleisch- und Knochentaschen eine wichtige Rolle spielt. Vor der Anwendung der aPDT werden zunächst die Zahnfleisch- und Knochentaschen professionell gereinigt, um die weichen und harten Beläge zu entfernen und die Bakterienzahl zu reduzieren. Im zweiten Schritt wird eine blaue Farblösung in die Zahnfleisch- und Knochentaschen gefüllt. Diese Lösung ist ein sogenannter Photosensitizer, das heißt ein Farbstoff, der auf Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge reagiert. Die Farbstoffmoleküle heften sich an die Bakterienmembran, so dass die Bakterien angefärbt werden. Schließlich erfolgt die Belichtung mit Laserlicht. Es kommt zur Bildung von aktivem Sauerstoff, der die Bakterienmembran schädigt und so die Bakterien zerstört.